Die Welt von Pinterest auf einen Blick

on Freitag, 2. März 2012


Für alle die noch nicht wirklich wissen was sie mit Pinterest anfangen sollen, gibt es die wichtigsten Fakten auf einen Blick.


Marketer's Guide To Pinterest: Pin It To Win It [infographic by MDG Advertising]
Infographic by MDG Advertising

Das Wesen von Pinterest: Die Discover-Engine

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Während 2011 in jeder deutschen Agentur und Marketingabteilung hitzig debattiert wurde ob Google+ nun zu einem echten Facebook Konkurrent heranwächst oder nicht, hat sich Pinterest.com gemessen am wöchentlichen Besucheraufkommen beinahe unbemerkt hinter Facebook, Youtube und Twitter als vierte Social-Media Plattform etabliert und damit sogar Google+ und LinkedIn hinter sich gelassen (Quelle: Hitwise.com). Für alle die sich überhaupt noch nicht mit Pinterest auseinander gesetzt haben gibt es am Ende ein kurze Einführungsvideo.

Das Wesen von Pinterest: Die Discover-Engine
Bereits nach einem Jahr sind bei Pinterest ca. 11,7 Millionen aktive Nutzer registriert und futurebiz.de zufolge  ist die große Mehrheit davon  bemerkenswerter Weise Frauen, welche bislang in Social-Media Netzwerken notorisch unterrepräsentiert waren.

Auf Shareaholic.com hat man sogar ausgerechnet, dass Pinterest schon heute mehr Referral-Traffic für Webseiten generiert als Google+, LinkedIn und YouTube zusammen. Das ist Gold wert, denn dank eines ausgeklügelten Systems schreibt Pinterest schon in der aktuellen Betaphase schwarze Zahlen. Dazu setzt Pinterest auf eine Software der Firma SkimLinks, die jeden Post auf Pinterest automatisch auf ihren Ursprung überprüft und, wenn vorhanden, mit existierenden Affiliate Codes der eRetailer verknüpft, so dass Pinterest bei jedem Kauf über den Link mitverdient.

Pinterest ist die Evolution von der Search-Engine zur Discover-Engine 

Während es sich bei Google+, Facebook und auch LinkedIn tendenziell um geschlossene Netzwerke handelt, bei denen Posts vor allem der Selbstdarstellung im Netzwerk dienen, so ist Pinterest ein Zwitter zwischen Content-Aggregation Platform und Search Engine. Ähnlich wie Google und Yahoo ist es vor allem ein Portal und Instrument, das den unüberschaulichen Wust an Online-Content dank der Social-Media Mechanismen automatisch nach meinen Interessen filtert. Der Mehrwert von Pinterest liegt also vor allem darin, dass ich entsprechend meiner eigenen Interessen neue Inspirationen finde ohne etwas Spezielles suchen zu müssen. Kurzum, auf Pinterest werden Produkte nicht wie bei Google & Co. gesucht sondern entdeckt. Die so oft angeführte visuelle Umsetzung ist also nicht das eigentliche Geheimnis sondern vielmehr die stringente Weiterführung der User Experience.

In diesem Sinne stimme ich auch Bianca Boster von der Huffington Post zu, wenn sie zwischen herkömmlichen Social-Media Netzwerken wie Facebook und Pinterest eine klare Linie zieht. Pinterest ist auf eine erfrischende Art unpersönlich. Akzeptiert man, dass unsere Posts auf Facebook und Co. größtenteils ein Abbild von uns selbst und unseren Erfahrungen sind, die ein bestimmtes Bild von uns zeichnen sollen, dann geht es bei Pinterest primär darum neue Dinge und Inspirationen zu entdecken. Dabei will ich gar nicht abstreiten, dass die Bilder und Produkte die wir so auf Pinterest posten, Außenstehenden am Ende des Tages einen sogar noch viel intimeren Einblick in unserer Bedürfnisse und Interessenslage gewähren. Während uns Facebooks "Social Graph" ermöglicht das Netz durch unser eigenes Verhalten und das unsere Freunde zu personalisieren, so ebnet Pinterest den Weg zu einem "Interest Graph". Kein Wunder, dass Google mit aller Macht versucht hat Pinterest aufzukaufen.

Am Montag gibt es Mehr zum Thema. Dann widme ich mich der Frage wie Firmen und Marken am besten von Pinterst profitieren können. Bis dahin, besucht mich doch einfach auf Pinterest.com

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Deine Mudder vermöbelt Chuck Norris zum Frühstück

on Freitag, 10. Februar 2012

Die mythische Verehrung geographischer Orte ist tief in den meisten Hochkulturen verankert. Vor allem Berge sind dabei besonders beliebt. Gelten sie in ihrer konkreten Bedeutung für den Menschen doch als Zeichen höherer Mächte, als Symbol, Personifikation oder Manifes-tation. Auch wir Deutschen haben unseren ganz besonderen, den Prenzlauer Berg. Pilger- und Lebensstätte einer emanzipierten Mütter Bohème und Sinnbild für die Wandlungsfähigkeit unserer Gesellschaft. 

Über keinen anderen Bezirk wurde in den vergangenen Jahren so viel geschrieben und gestritten wie über das Berliner Szeneviertel, welches wegen seines besonderen Kinder- reichtums im Volksmund „Preganant-Hill“ genannt wird. Unter den Teppich gekehrt wird allerdings oft, dass die meisten Kinder im Prenzlauer Berg Einzelkinder sind. Familien mit zwei, drei oder mehr Kindern leben in anderen Bezirken Berlins. Mehr Kinder gibt es hier also nicht wirklich. Nur andere Mütter. Und das macht es aus.

Männer auf dem Abstellgleis 

„Ich war nie verheiratet… das wichtigste im Leben ist mir meine Unabhängigkeit.“ Dieses Zitat stammt nicht etwa von einem egozentrisch, Neun-Elfer fahrenden Mittvierziger oder aus der neuen Biografie von George Clooney, sonder ist das trotzige Postulat einer alleinerziehenden Mutter und stellvertretend für ein neues Selbstverständnis urbaner Frauen in Deutschland.

Im Jahr 2009 zählte das Statistische Bundesamt bereits über 1,4 Millionen alleinerziehende Mütter, also rund 20% der insgesamt 8,2 Millionen Mütter in Deutschland. Im Vergleich dazu waren es 1990 nur etwa 13%. Verdoppelt hat sich im gleichen Zeitraum sogar die Anzahl der in Deutschland außerehelich geborenen Kinder.

Männerwahl: Erfolgreiche Macherin, dreißig plus, sucht…

Entscheidend für diese Entwicklung sind gleich zwei Faktoren. Einerseits, steigen mit den eigenen Ansprüchen und dem erarbeiteten Sozialen Status der Frauen auch die Ansprüche an den Partner, denn nach wie vor heiraten Frauen im Vergleich zu ihrer Herkunft und Beruf bevorzugt in eine höhere soziale Schicht. Was dazu führt, dass in den höheren sozialen Schichten ein Überschuss an ledigen Frauen besteht. Mit anderen Worten, für immer mehr bestens ausgebildete Frauen findet sich immer weniger heiratsfähiges Männermaterial.

Andererseits, führt das gesteigerte Selbstbewusstsein und die zunehmende Toleranz in der Gesellschaft gegenüber unkonventionellen Familienformen dazu, dass immer mehr Frauen auch ohne passenden Gemahl ihren Kinderwunsch tatsächlich realisieren. 

In Großbritannien, wo ein Samenspender juristisch nicht als Vater gilt und der Gesetzgeber die Notwendigkeit eines Vaters bei der künstlichen Befruchtung kurzerhand gestrichen hat, entscheiden sich immer mehr Frauen für den familiären Alleingang. Was diesen Müttern den etwas chauvinistischen Beiname „Single Mother by Choice“ eingebracht hat. Rund 700 € kostet dort die künstliche Befruchtung: Bestellen, bezahlen und ab in die Klinik. So einfach kann Mutter werden heute sein.

Hausfrauen sterben aus wie Dinosaurier

Die weibliche Autonomie steigt
Das eindimensionale Bild der Mutter als Glucke und Hausfrau mit neurotischem Hang zum Perfektionismus, ist einfach nicht mehr Zeitgerecht. Die Frauen von heute ernten gewissermaßen die Früchte des emanzipatorischen Befreiungskampfes ihrer Vorgängergeneration. Zwar wächst die große Mehrheit der Kinder in Deutschland nach wie vor in einem traditionell geprägten Familienbild auf, allerdings steigt von Jahr zu Jahr die Zahl der Mütter die sich nicht mehr ausschließlich auf die Rolle als Mutter reduzieren lassen wollen und deshalb den ständigen Spagat zwischen Beruf und Familie üben. Gegen diese facettenreiche Lebenswirklichkeit der Mütter wirkt das archaische Rollenbild der Mutter als Hausfrau in der Werbung wie ein versteinertes Relikt aus der Urzeit. 

Frauen haben mehr denn je begriffen, dass sie die Muterrolle nur in einem bestimmten Zeitfenster ihrer Biografie intensiv spielen und sind daher sehr daran interessiert ihre individuelle Biografie auch während des Mutterseins weiter zu gestalten. Das neue Selbstverständnis der Mütter spiegelt sich auch in den Erziehungszielen. Tugenden der Elterngeneration wie, Pünktlichkeit, Sparsamkeit und Anpassungsfähigkeit werden kurzerhand durch individuelle Werte wie, Bildung, Toleranz und Wissensdurst ersetzt. 

Das perfekt organisierte Chaos

Mütter sind zufrieden, würden sich aber bei ihrem Alltag
mehr Unterstützungdurch staatliche Institution wünschen. 
Bei dem Versuch die neue Rollenvielfalt unter einen Hut zu bekommen, werden alte Ideale über Bord geworfen und müssen einem pragmatischeren Ansatz weichen. Dabei zeigt sich ein erfreulicher Trend hin zu mehr Souveränität und pragmatischen Lösungsansätzen. Ein Trend, der sich nicht zuletzt auch im steigenden Absatz von Multifunktionsprodukten für den Haushalt abzeichnet – effizient & einfach ist hier das Motto - und sich auch in einer zunehmenden Akzeptanz von Convenience-Food Angeboten widerspiegelt. 

Und trotzdem ist in den Medien immer wieder von wachsenden Selbstzweifeln unter Müttern und dem Gefühl, der Rolle nicht gerecht zu werden, zu lesen. Richtig ist, von Zeit zu Zeit stellt sich jede Mutter die Frage ob sie eine gute Mutter ist. Aber Tatsache ist auch, dass  95% der Mütter in Deutschland mit ihrem Familienleben generell „sehr“ oder „ziemlich zufrieden“ sind und auch das oft beschworene „schlechte Gewissen“ zu wenig Zeit mit den Kindern zu verbringen, trifft in Wahrheit überwiegend auf Männer zu. Diese Statistik gilt sogar für die wachsende Gruppe berufstätiger Mütter. Wer eben viel erreichen will, der akzeptiert eben auch das nicht immer alles perfekt sein muss, wichtig ist, dass sich alle wohl fühlen und der Familienbetrieb am laufen gehalten wird. Nicht zuletzt deshalb gleicht der Alltag vieler Mütter heute eher einem strukturierten Chaos der nur mit vielen Kompromissen erfolgreich zu bewältigen ist. 

Wer also bei Müttern heute auf offene Ohren stoßen will, der sollte Mütter nicht mit weiteren surreal anmutenden Idealbildern bombadieren, sondern Mut beweisen und ihre chaotische Lebenswirklichkeit aufgreifen, zumal Mütter diese ja auch durchaus zu bewältigen wissen. 

Mütter-Typologien des Kelkheimer Zukunftsinstitut

Wie auch immer. Die Lebenswirklichkeit und die Bedürfnisse der Mütter in Deutschland sind zu komplex und unterschiedlich, als dass man sie einfach in einer generellen Aussage über Mütter zusammenfassen könnte. Viel zu oft werden Frauen sobald sie ihr erstes Kind einfach in die "Mutter Schublade" gepackt. Deshalb ist es notwendig Mütter vor allem als das zu sehen was sie auch sind, nämlich in erster Linie Individuen mit unterschiedlichen Bedürfnissen und Herausforderungen. Einen guten Anfang dazu hat das Kelkheimer Zukunftsinstitut im Rahmen der Fanta Mutter Trendstudie gemacht und neun unterschiedliche Mütter-Typologien identifiziert, die  vor allem für uns Planner in Zukunft als Basis dienen sollten, um besser auf die Bedürfnisse der Mütter einzugehen. 

Acht Mütter-Fakten für ein Halleluja:

  1. Frauen in Deutschland bekommen ihr erstes Kind immer später. Im Durchschnitt werden sie erst mit 26 Jahren Mutter - drei Jahre später als noch in den 60er Jahren.
  2. 95% der Befragten Mütter sind mit ihrem Familienleben generell „sehr“ oder „ziemlich zufrieden.“
  3. Das digitale Kinderzimmer: 75% aller Frauen, mit Kindern unter zwei Jahren, haben bereits Bilder in Social Media Netzwerke hochgeladen. In Amerika liegt dieser Anteil sogar bei mehr als 90%.
  4. Das oft beschworene „schlechte Gewissen“ zu wenig Zeit mit den Kindern zu verbringen trifft nur auf Männer zu.
  5. Mütter sehen die Familie bei der Vermittlung von Werten und persönliche Entwicklung in der Pflicht. Die Bildungshoheit hingegen wird an die Schulen und Kindergärten delegiert.
  6. 42.000 Euro würden Mütter im Jahr  durchschnittlich verdienen, wenn man ihnen den üblichen Stundenlohn für Putzen und Kochen bezahlt. Denn das Arbeitspensum einer Vollzeit-Mutter liegt mit 70 Stunden noch deutlich über jenem eines Assistenzarztes.
  7. Nach wie vor ist die Vereinbarkeit von Beruf und Familie das größte Problem. Entsprechend groß ist nach wie vor das Bedürfnis nach mehr Unterstützung seitens des Staates und der Arbeitgeber.
  8. Einkaufen ist Routine: Neun von zehn Müttern kaufen immer die selben Marken. Mehr als die hälfte kauft die selben Marken wie ihre Mütter. 

Unterschwellige Werbung bei "The Voice of Germany"?

on Sonntag, 15. Januar 2012

Nur wenigen ist es aufgefallen, aber Millionen "The Voice of Germany" Zuschauer haben das Nokia Lumia Wasserzeichens am Freitag Abend wohl unbewusst wahrgenommen. Handelte es sich nur um einen technischen Fehler oder experimentiert die ProSiebeSat.1 Media AG tatsächlich mit einer latenten Platzierung von Werbebotschaften, mit dem Ziel uns unbewusst zu beeinflussen?  

Auf den ersten Blick wirkte noch alles normal: Die Kamera zog auf als Teeny-Schwarm Max Giesinger nach seinem Lied das Mikrofon abgesetzt hatte und die Regie begann wie üblich den aufbrausenden Applaus mit emotionalen Bildern ekstatischer Zuschauer und "unfucking fassbar" überwältigter Jurymitglieder zu untermalen, gefolgt von der Einblendung des Hauptsponsors "Nokia Lumia 800".

Eigentlich nichts Ungewöhnliches, schließlich wurde nach jedem Song der Nokia Lumia Werbebanner eingeblendet - mit einem feinen Unterschied - diesmal gab es gar kein Werbebanner und trotzdem musste ich merkwürdiger Weise direkt an das Smartphone von Nokia denken. Das machte mich neugierig und als ich das Bild zurückspulte war zwar tatsächlich kein Werbebanner zu sehen, allerdings war bei genauer Betrachtung und nur vor dunklem Hintergrund auf dem Bildschirm ein kaum sichtbares "Nokia Lumia 800" Wasserzeichen zu erahnen (siehe Bildschirmfoto). Das war also der Grund für meine Spontanerinnerung an den Werbebanner. Das Wasserzeichen blieb dort dann auch bis zur nächsten Werbepause stehen.

Unterschwellige Nokia Lumia Werbung bei The Voice of Germany?
Zuerst dachte ich, es handele sich nur um einen Fehler auf meinem in die Tage gekommenen Fernseher, aber nur wenige Minuten später wunderten sich etliche weitere Zuschauer auf Facebook und bei Gutefrage.net über das gleiche Phänomen. Bleibt die Frage, ob sich tatsächlich um eine neue Form der latenten Werbeplatzierung bei der ProSiebenSat.1 Media AG handelt oder doch nur um eine technische Panne?

Pro: Mit Blick auf die herrschenden Werbewirkungstheorien könnte durch das latente Branding tatsächlich ein "Bumerang-Effekt" vermieden werden, bei dem normalerweise versucht wird, die verlorene Entscheidungsfreiheit durch die bewusst wahrgenommene Beeinflussung wiederherzustellen, indem man sich entgegen der Intention des Beinflussungsversuchs verhält. Paradoxerweise könnte eine geringere Aufmerksamkeit der Konsumenten also rein theoretisch dazu führen, dass sie leichter zu beeinflussen sind. Allerdings gibt es kaum ernst zu nehmende Studien, die einen anhaltenden Effekt ohne aktuelle Bedürfnisse belegen (hier).

Kontra: Die bisher zahlreichen Pannen bei Bild und Ton lassen einen weiteren Fehler nicht ausschließen.

Ich bin gespannt, ob und wie sich die ProSiebeSat.1 Media AG in den nächsten Tagen dazu äußern wird. Eine erste Anfrage via Email kam leider Postwendend mit folgender Info zurück: "Mailbox full".

Fortsetzung folgt!

Die Tricks von Amazon oder warum am Ende immer Amazon gewinnt

on Samstag, 3. Dezember 2011


Bald ist Weihnachten und man muss kein Prophet sein um vorauszusagen, dass dieses Jahr mehr Online gekauft wird als jemals zuvor. Online Einkaufen ist ja auch praktisch. Keine langen Warteschlangen, keine Schlepperei, beste Preistransparenz, mehr oder weniger authentische Produktbewertungen und jede Menge Videos, Bilder und Verkaufsargumente die mir helfen genau das zu finden was ich gesucht habe. Was für ein Einkaufserlebnis!

Das ist aber nur die halbe Wahrheit denn in Wirklichkeit sieht der Prozess eher so aus wie bei mir gestern:
Kurz auf Amazon.de gehen, "Braun Series 7" im Suchfenster eingeben, drei mal klicken, Kaufen und am Ende mindestens noch ein Teil extra Bezahlen, nach dem man eigentlich nicht gesucht hat.

Kurz gesagt Amazon & Co. sind schlimmer als die großen Casinos in Las Vegas. Dort weiß man wenigstens das am Ende die Bank gewinnt, einem der letzte Cent abgenüpft und das letzte Hemd mit einem kostenlosen Cocktail versüßt wird. Beim online-shoppen passiert das ganze viel Subtiler. Wie genau Amazon & Co. uns dazu bekommen mehr auszugeben als eigentlich gewollt könnt ihr in der Infografik nachschauen.

7 Geheimnisse erfolgreicher F-Commerce Shops

on Donnerstag, 24. November 2011

Das langfristige Potential von Marken-Shops auf Facebook ist groß, dennoch werden sie derzeit von Konsumenten und Marken in Deutschland nur mit großer Sekpsis betrachtet. Eine Studie von BBDO Proximity hat sich jetzt mit der Frage beschäftigt, welche Regeln Marken beim F-Commerce beachten sollten, um dennoch erfolgreich zu sein.

Der erste Social Media Hype ist vorbei und viele Marken stehen damit vor der Herausforderung wie sie ihre Investitionen in Facebook auch über die Nutzung von Open Graph, Facebook Deals und Facebook Credits hinaus Monetarisieren können. Konsequenter Weise ist der nächste Schritt die Eröffnung eigener F-Commerce Shops um Produkte direkte auf Facebook zu verkaufen und somit „Likes“ in „Buys“ umwandeln zu können.

F-Commerce Erfolgsbeispiele
Allerdings gibt es bislang nur wenig verifizierbare Erkenntnisse darüber was eigentlich die wesentlichen Erfolgsfaktoren und Barrieren bei der Kommerzialisierung aus Sicht der Konsumenten sind. Deshalb hat BBDO Proximity in Zusammenarbeit mit dem Trendforschungsinstitut Jeden TTC und Brand Foreseight eine nicht repräsentative Stichproben Studie mit 500 Teilnehmern durchgeführt.

Deutsche Facebook User halten sich noch zurück

Demnach ist in Deutschland nur eine knappe Mehrheit der User Onlineshops auf Facebook gegenüber positiv gestimmt und nur 8% der Befragten haben überhaupt schon einmal etwas auf Facebook gekauft. Immerhin haben 16% schon einmal in einem Facebook Shop gestöbert. Ein Grund für die zögerliche Annahme des neuen Angebots ist, dass Nutzer Facebook als unkommerziellen Ort für Freunde bewahren wollen. Die größte Hürde allerdings bilden derzeit noch Unsicherheiten beim Kauf und der wahrgenommene laxe Umgang von Facebook mit der Privatsphäre der Nutzer. Eine Lücke von der vor allem alternative Social Media Netzwerke wie Google+ mittelfristig profitieren könnte.

Langfristig wird sich F-Commerce weltweit etablieren 

Paradoxer Weise ist es aber gerade die Interaktion im wahrgenommene privaten Umfeld, das Social Media Commerce langfristig zum Erfolg verhelfen wird. So geben etwa 90% aller Facebook-Nutzer an, den Empfehlungen ihrer Facebook-Freunde zu vertrauen. Jeder fünfte Befragte gibt an, dass die soziale Komponente ein Vorteil ist. Sie finden es gut, dass Freunde ihre Einkäufe sehen und kommentieren können. Jeder Zehnte ist durch das gemeinsame Einkaufen mit Freunden motiviert.


Experten erwarten langfristig eine positive Entwicklung im F-Commerce 

Exklusivität und "Deals" als wesentliche Treiber des F-Commerce

Die Mehrheit der Befragten möchte auf Facebook über neue Produkte (86 %), Aktivitäten (84 %) und Rabattaktionen (77 %) von Marken informiert werden. 32 % finden es gut, tolle Angebote und Rabatte direkt im Newsfeed zu bekommen. Analog wünschen sich zwei Drittel (68 %) Zugang zu exklusiven Inhalten, die es nur auf Facebook gibt und 30 % der Befragten sehen Facebook gar als Kanal für exklusive Produkte. Zudem erwartet jeder vierte Befragte bessere Angebote als in den Online-Stores.

Besonders gut, kommen solche Produkte und Erlebnisse an, die leicht mit Freunden geteilt und verschenkt werden können

Zwei Drittel der Befragten können sich gut vorstellen, Tickets und Eintrittskarten (64%) sowie Gutscheine aller Art (62%) über Facebook einzukaufen. Erst dahinter ordnen sich Medien wie Bücher, Magazine, Filme und Musik (57 %) und Mode (46 %) ein. Vor diesem Hintergrund haben auch die von Facebook gepushten Deals (Online-Rabattcoupons) gute Aussichten auf Erfolg, denn alles deutet darauf hin, dass der Handel mit Coupons auf Facebook funktionieren wird. Produkte mit hohem Informationsaufwand sind dagegen weniger gefragt - für intensive Recherchen, Preisvergleiche etc. sind klassische eCommerce-Kanäle besser geeignet.

Aus den Ergebnissen der BBDO Proximity Studie und den online kursierenden Case Studies lassen sich sieben Erfolgsfaktoren für F-Commerce ableiten:

1) Keine Produkte sondern Erlebnisse verkaufen

Facebook Nutzer erwarten ein besonderes Kauferlebnis. Als Fans möchten sie in den Genuss exklusiver Angebote, einzigartiger Produkte und grosszügiger Nachlässe kommen. Ihr Status als Fan sollte ihnen Zugang zu besonderen Informationen und Angeboten ermöglichen und somit ihr Engagement mit der Marke belohnen. Unternehmen sollten diesen Belohnungsaspekt stets berücksichtigen, um Empfehlungen und Mundpropaganda anzuregen. Besonders geeignet sind in diesem Kontext neben Gutscheinen und Rabattcoupons auch limited Editions.

2) Individualisierte Angebote

Der Zugriff auf den Datenpool von Facebook gibt Unternehmen die Möglichkeit, ihr Angebot zu personalisieren, z. B. dem Nutzer persönliche Produktempfehlungen anzuzeigen. Zudem bietet Facebook eine Reihe sozialer Komponenten an. Unternehmen können in ihren Facebook Stores Wunschlisten einrichten, die für Freunde freigeschaltet werden wie es zum Beispiel Bulgari tut.

3) Keine Replik des Online Shops

Ein Facebook Shop kann den Online Shop zwar flankieren, aber auf keinen Fall ersetzen. Unternehmen sollten mit neuen Angeboten und Vertriebskonzepten auf Facebook Aufmerksamkeit schaffen. Zeit- und volumenabhängige Angebote sowie Fan-first- und Fan-only-Artikel schaffen Begehrlichkeit und garantieren Mundpropaganda.

4) Von SEM zu "Show & Discover"

Facebook ist noch keine Plattform für Produktsuche. Der Nutzer stößt eher zufällig durch Empfehlungen seiner Freunde oder Informationen im Newsfeed auf interessante Produkte. Die Pinnwand und der eigene Newsfeed sollten daher als Schaufenster genutzt werden, das Inspiration und Ideen bietet.

5) Eigene Benchmarks definieren

F-Commerce ist noch kein Absatzkanal. Zurzeit beträgt der Umsatz eines F-Stores ca. 2 % bis 5 % eines E-Stores. Überhöhte Umsatzprognosen sollten daher misstrauisch machen. Für Unternehmen gilt es, hinter die Zahlen zu schauen und eigene Benchmarks zu etablieren. „Umsatz perLike“ oder „Umsatz per Share“ definieren die Qualität der Kundenbeziehungen auf Facebook. Die Zahl der wiederkehrenden Käufer und Empfehlungen drückt die Zufriedenheit der Fans aus.

6) Kompetenzlücken schließen

F-Commerce erfordert Interdisziplinarität und sollte durch Social Media Aktionen und Kampagnen unterstützt werden . Um aufmerksamkeitsstarke Kampagnen zu entwickeln, müssen Unternehmen auf Intermediäre zurückgreifen, die Kompetenzen wie digitale Markenführung, Vertrieb, CRM, Datenanalyse, Software- und Spieleentwicklung verbinden.

7) Hohe Sicherheitsstandards bieten

Unternehmen müssen auf Facebook die gleichen Sicherheitsstandards bieten wie in ihren Online Shops. Bei der Auswahl des Lieferanten der Shop-Software sollte daher darauf geachtet werden, dass die Sicherheitssiegel von Trusted Shops oder McAfee Secure diese garantieren

Die komplette Studie von BBDO Proximity Deutschland findet ihr hier:

Das Trojaner T-Shirt gegen Rechtsradikalismus

on Dienstag, 22. November 2011

Es gibt kreative Ideen und großartige kreative Ideen. Zweitere erkennt man daran, dass sie auch noch ein gegebenes Problem lösen. Vor so einem Problem steht auch EXIT-Deutschland, eine Organisation die Personen unterstützt, die der rechtsextremen Szene den Rücken kehren wollen. Wie man sich denken kann, ist es schon schwierig genug die Botschaft an die Zielgrupper heran zu tragen, aber selbst wenn dies gelingt übt die rechsradikale Szene einen enormen Gruppenzwang aus.

Die Lösung: EXIT Deutschland ließ 250 T-Shirts mit einem abwaschbaren Aufdruck herstellen. Auf dem ersten Blick war nur ein Totenkopf mit der Aufschrift „Hardcore Rebellen“ , sowie die geschwenkten Fahnen der freien Kräfte (einer Rechtsradikalen Gruppierung) zu sehen. Darunter befand sich ein nichtabwaschbarer Aufdruck mit der Botschaft „Was dein T-Shirt kann, kannst Du auch – Wir helfen Dir dich vom Rechtsextremismus zu lösen“ und den EXIT Kontaktdaten. Verteilt wurden die trojaner T-Shirts unter dem Vorwand der anonymen Unterstützung beim Rechtsrock Festival "Rock für Deutschland“ (RfD).

Trojaner T-Shirt von Exit Deutschland nach der ersten Wäsche

Schweppes geheimes Cocktailrezept für mehr Absatz

on Montag, 21. November 2011

Auch wenn ich mir jetzt wieder den Groll vieler Kollegen aus der Werbebranche zuziehe, aber am Ende des Tages ist Werbung vor allem dafür da um langfristig den Absatz der Produkte zu fördern. Deshalb versuchen wir auch jeden Tag unsere Zielgruppe und deren Verbindung mit unseren Marken besser zu verstehen. Bedürfnisse aufzudecken, besser als die Konkurrenz zu adressieren und nicht zu vergessen, neue Bedürfnisse bei den Konsumenten zu wecken.

Stimmt, aber was hat jetzt Schweppes damit zu tun? Nun, die wenigsten von uns die gerade mal durst habe werden spontan zu einer Flasche Schweppes greifen - zu groß ist die Marktmacht von Cola, Pepsi und Co. Deshalb bemüht sich Schweppes schon seit längerem den Absatz durch die gezielte Etablierung der Marke als festen Bestandteil von Cocktails anzukurbeln. In diesem Zusammenhang ist mir diese Woche eine schöne Experiential Marketing Aktion von Schweppes in Australien aufgefallen.


Schweppes Experiential: Cocktail Revolution @ Southern Cross Station from tkm9 on Vimeo.


Um erst einmal Aufmerksamkeit zu generieren hat Schweppes in Melbourne drei Tage lang eine ungebrandete Holzbox am Hauptbahnhof angeteasert. Nach drei Tagen wurde die Box eröffnet und entpuppte sich als Schweppes Coktailbar. Mittels Augmented Reality und diversen anderen interaktiven Elementen konnte sich nicht nur jeder vom Geschmack überzeugen, sondern auch gleich sein persönliches Schweppes Cocktailrezept finden.

Neben Schweppes versuchen aktuell immer mehr FMCG Marken sich neue Geschäftsfelder und Absatzkanäle zu erschließen um den Umsatz weiter anzukurbeln. Pringles sammelt und veröffentlicht zum Beispiel sowohl auf der Website, als auch auf Facebook Rezepte mit Pringles Chips und positioniert diese auch auf externen Seiten wie Chefkoch.de.

Hintergrund

Experiential Marketing Aktionen gehören bei den meisten Marken mittlerweile zum ständigen Marketingmix. Zu recht, denn gut umgesetzt ermöglicht es in einzigartiger Weise den Produktbenefit und das Markenversprechen erlebbar zu machen und eignet sich deshalb hervorragen um einen bleibenden Eindruck beim Konsumenten zu hinteralssen. Erfolgreiche Beispiele aus der Gegenwart und jüngeren Vergangenheit gibt es zu genüge. Zum Beispiel setzt die Kaugummimarke 5Gum bei ihrer kompletten Markenkommunikation darauf, den Konsumenten durch den gezielten Einsatz von Ton und Bild, dass einzigartige sensorische Geschmackserlebnis näher zu bringen. Aber auch Philips hat mit seiner Aktion "Philips vs. the sun" ausgezeichnete Erfahrungen gemacht.

Augmented Reality App "Flow" von Amazon läutet mobile shopping Zeitalter ein

on Sonntag, 20. November 2011

Amazon Flow Augmented Reality iPhone App

Nicht heimlich, aber still und leise hat Amazon in den USA seine neue Augmented Reality mobile shopping App "Flow" gelauncht und macht sich damit wieder einmal auf die eCommerce Welt zu revolutionieren. Mit "Flow" gehört das lästige Barcode scannen nämlich der Vergangenheit an. Die in Flow integrierte Objekterkennung erlaubt den Usern alle verfügbaren Produktinformationen in Echtzeit von Amazon.com auf dem Smartphone Bildschirm abzubilden.  Nach der Erkennung findet Flow nicht nur automatisch das beste Angebot auf Amazon.com, sondern zeigt zudem alle verfügbaren Mediafiles an.

Wer also sein iPhone über eine in der Datenbank erfasste Musik-CD hält kann mit seinem iPhone die entsprechenden Musiktitel probe hören, bei Filmen direkt den Trailer anschauen und Bücher können wie im Onlineshop gewohnt direkt angelesen werden. Aber auch Nahrungsmittel wie zum Beispiel Nutella lassen sich prima erfassen und direkt bei Amazon nachbestellen. Leider ist die App aktuell nur in den USA verfügbar, so dass wir es nicht selber ausprobieren konnten, aber das Video von den Kollegen von intomobile macht deutlich wie gut Flow funktioniert.



Zwar gibt es bereits seit längerem erfolgreiche Barcode Scanner Apps und eBay brachte unlängst die sehr gut funktionierende iPhone App Red Laser heraus, allerdings erreicht Flow dank der intuitiven Handhabung und in Kombination mit der schier unerschöpflichen Datenbank von Amazon.com ein neue Dimension:

“This is our first step towards integrating product search technology with augmented reality,” sagte Bill Stasior, der Amazon Tochter A9.com. “The integration of a live camera display, graphical overlays, and visual recognition technology creates a seamless experience for a customer looking to discover information about objects in their physical surroundings.”
Der Stationäre Handel steht vor harten Zeiten und der großen Herausforderungen auch in Zukunft mehr zu sein als nur einer von vielen Amazon Showrooms. Vor diesem Hintergrund könnte die aktuelle Kampagne "Das Ende des Preis-Irrsinns" von Mediamarkt ein Schritt in die richtige Richtung sein. Sowieso gilt, niemals zuvor war der Markt gläserner als Heute. Auch Werber und Strategic Planner dieser Welt werden sich in Zukunft den Kopf darüber zerbrechen müssen, wie Ihre Produkte am besten zu präsentieren sind.

Der schnellste Weg zu großartigen Ideen...

on Donnerstag, 27. Oktober 2011

... ist sich mehr Zeit zu geben und Geduld zu haben. True story! 













Augmented Reality 2.0: Microsoft entwickelt Hologram-Technologie

on Samstag, 22. Oktober 2011

Microsoft hat im letzten Jahrzehnt seinen Glanz verloren und musste tatenlos zusehen wie man von Apple ein für's andere mal die Show gestohlen bekam. Nein, "innovativ" zählte sicherlich nicht zu den meist genannten Assoziationen mit Microsoft. Möglicherweise wird die Veröffentlichung von Kinect allerdings schon bald als der Zeitpunkt in die Firmengeschichte eingehen, der den Software Giganten wieder zurück auf die Erfolgsspur der 90er brachte.

Kaum einer wird sich dann dafür interessieren, dass es gerade Hacker  rund um den Globus, also genau diejenigen, die Microsoft in der Vergangenheit immer versuchte mit allen Mitteln am Zugriff auf Software und Quellcodes zu hindern, waren, die Microsoft die richtige Fährte legten. Es war die revolutionäre Kamerasteuerung der Spielekonsole die Hacker ermöglichte erste Hologramme in einer Qualität zu erstellen, die man sonst nur aus Star Trek und Raumschiff Enterprise kannte.

Aufgeweckt von den Möglichkeiten bastelt Microsoft seitdem fieberhaft an der Kommunikation der Zukunft. Eine Welt in der unsere "reale" Welt unzertrennlich mit der "virtuellen" verschmilzt. Körperlose Objekte lassen sich anfassen, aufeinanderstapeln und neu anordnen, auf der anderen Seite werden alle Oberflächen zu interaktiven Flächen. Wie das genau funktioniert könnt ihr euch in den zwei Videos anschauen.

Microsoft "OmniTouch"



Microsoft "HoloDesk"



Mehr zum Thema gibt's bei Spiegel.de und auf dem Microsoft blog.



Fundstück des Monats: Eine Heimat für Songwriter

on Samstag, 1. Oktober 2011


Wenn das Produkt für sich spricht, dann ist es am besten wenn man ihm auch die ganze Bühne zur Verfügung stellt. Dass diese alte Binsenweisheit nicht nur für elektronische Multimedia-Designprodukte des Konzerns mit dem Apfellogo gelten muss, beweist der Erfolg von TVnoir.de.

Die Website samt zugehöriger Facebook und Youtube Präsenz ist im Wesentlichen die digitalisierte Version des bewährten Kneipen-Live-Musik-Abends - in diesem Fall des "Heimathafen" in Neukölln. Auf das nötigste reduziert und unter dem Motto "Wohnzimmer der Songwriter" treffen sich dort einmal im Monat auf dem Sofa von Moderator Tex ein noch relativ unbekannter Newcomer, zusammen mit einem bereits etablierten Künstler zum gemeinsamen diskutieren und musizieren. Das Ergebnis gibt's dann anschließend im Internet auf TVnoir.de:  Musikaufnahmen der Extraklasse in ihrer puristischsten Form - unvollkommen und ohne Chi Chi, aber mit jeder Menge Gefühl und eingebauter Gänsehautgarantie. Hier gibt's den Beweis:


Das Konzept geht auf. Über 16 Millionen Kanalaufrufe auf Youtube und 60.000 Fans auf Facebook sprechen für sich. 2009 wurde TV Noir zudem für den Grimme Online Award nominiert und seit Mai 2011 kann man die Show nicht nur im Internet, sondern auch jeden 2. und 3. Freitag im Monat um 23:00 bei ZDF.Kultur sehen.

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Google+, mein Leben in Circles

on Mittwoch, 7. September 2011

Mal abgesehen von einem kurzen Blogeintrag auf dem Digitallabblog der BBDO hab ich mich bis jetzt gewehrt hier irgend etwas über Google+ zu schreiben. Nicht weil ich Google+ nicht mag - im Gegenteil, ich glaube Google+ ist großartig und wird zumindest dafür sorgen, dass sich Facebook in Zukunft mehr anstrengen muss und dazu antreiben innovativer zu werden - sondern weil es einfach schon so viele Beiträge von echten und selbsternannten Experte zu dem Thema im Netz gibt.

Die eine Frage die aber jeden von uns auf Google+ beschäftigt, ist die Frage danach, wie zur Hölle man seine Freunde, Kollegen, Familie etc. am besten in Circles organisiert. Nun, hier ist die Antwort:




 Noch mehr witzige Bilder und Einträge zu dem Thema findet ihr auf HappyPlace.com

Google's Doodle tribute to Freddie Mercury

on Montag, 5. September 2011


Freddie Mercury wäre heute 65 Jahre alt geworden. Grund genug für Google dem an Aids gestorbenen Ausnahmekünstler und Pionier seiner Zeit mit einem Doodle samt Video zu honorieren. Freddie Mercury ist unbestreitbar einer der größten Künstler aller Zeiten. Er verlieh der Musik der Band Queen  etwas magischen und inspiriert mit seiner Art Musik zu leben generationen von Menschen rund um den Globus.

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